Externe HDD anschließen an Asus Zenpad S 8.0

Mit höheren Auflösungen kommen neue Probleme. Auf meinen bisherigen Reisen hatte ich mehr als genug SD-Karten dabei um alle meine Tauchgänge für eine spätere Nachbearbeitungen zu speichern. Mit meiner neuen GoPro Hero5 (Amazon Link) und dem Wunsch Videos in 4K@30fps aufzunehmen, ergab sich ein Platzproblem.

Etwa 4GB werden für 9 Minuten in 4K@30fps benötigt. Ein ganzer einstündiger Tauchgang kann gut und gerne 30GB groß werden.

Das Ziel war es nun 1TB Speicherplatz für meine kommende Reise zur Verfügung zu haben. Bei aktuellen Preisen für SD-Karten eine nicht unerhebliche Investition.

Und da war sie geboren, die Idee zu testen, ob meine gute alte Seagate 2TB 2,5“ externe Festplatte (Amazon Link) an einem Tablet funktionieren würde. Zuerst schloss ich sie mit einem OTG-Kabel an meinem alten Nexus 7 an und stellte enttäuschend fest, dass sie kurz anging, aber danach sofort ausging.Tja, scheinbar nicht genug Strom und einen zusätzlichen USB-Hub wollte ich nicht auf Reisen mitnehmen.

Zusätzlich besitze ich ein Asus Zenpad S 8.0 (Amazon Link) mit 64GB und einem USB 3.1 Type-C Anschluss (der nur USB2.0 Geschwindigkeit kann) und auch dafür gibt es OTG Kabel. Also ein neues OTG Kabel für USB 3.1 (Amazon Link) bestellt und direkt an dem Asus Zenpad S 8.0 angeschlossen. Die Festplatte lief problemlos.

In den ES File Explorer gegangen und schon kam die nächste Hürde: „Filesystem not recognized“ oder „Can’t open“ Meldungen.

Nach einigen Experimenten mit unterschiedlichen Dateisystemen ergab sich folgendes:

  • exFAT: wird vom Asus Zenpad S 8.0 mit Android 6.0.1 nicht erkannt
  • NTFS: wird vom Asus Zenpad S 8.0 mit Android 6.0.1 nicht erkannt
  • FAT32: funktioniert! Wobei die 2TB Festplatte an einem Linux-System formatiert werden musste, weil Microsoft FAT32 sterben lassen will.

Also nun war es soweit. Ein 2TB FAT32 Dateisystem auf der Seagate Backup Slim funktionierten und ich habe testweise einige kurze Videos aus Mexiko kopiert.

Und sie anschließend im Windows Explorer begutachtet. Einziges Manko ist der Energieverbrauch beim Kopieren und die Begrenzung auf Dateigrößen bis 4GB. Die Festplatte sollte so kurz wie möglich angeschlossen bleiben und die 4GB-Grenze ist mt der GoPro Hero5 kein Problem, weil sie bereits die Videodateien auf unter 4GB beschränkt.

Damit ist für mehr als genügend Speicherplatz gesorgt und ein weiterer Meilenstein für die kommende Reise geschafft.

 

 

Unterwasserbilder nachbearbeiten, nächster Versuch

Wie schon vorher geschrieben, war ich vor kurzem in Thailand und habe nicht nur die netten Leute und die schöne Landschaft genossen, sondern auch Unterwasser Spaß gehabt und einige Fotos mit der GoPro HD Hero 2 gemacht.

Nach etwas suchen im Internet bin ich auf ein Tutorial von Sam Gleske gestoßen. Anschaulich wird gezeigt, wie mit Gimp Unterwasser-Fotos nachbearbeitet werden können. Dem Tutorial sollte noch hinzugefügt werden, dass Gimp unter anderen auch über einen automatischen Weißabgleich verfügt, der in der deutschen Version unter „Farben -> Automatisch -> Weißabgleich“ zu finden ist (Gimp Version 2.8.2).

Der automatische Weißabgleich liefert bereits gute Ergebnisse, weswegen ich diesen immer als erstes ausführe, bevor ich den weiteren Schritten im Tutorial folge.

Hier mal ein Beispiel eines nachbearbeiteten Fotos:

 

Unterwasserbilder nachbearbeiten

Während meiner Reise in Thailand entstanden viele Unterwasserfotos mit meiner GoPro HD Hero 2. Leider hat das Unterwassergehäuse keinen roten Filter und weil das meine ersten Gehversuche sind, habe ich auch nicht daran gedacht.

Dadurch haben alle Bilder einen Blau- und Grünstich, der durch Nachbearbeitung entfernt werden kann. Theoretisch. Meine ersten Erfahrungen mit damit sind nicht gerade berauschend.

Hier mal ein Bild, was mit der Nexus 7 Gallery App bearbeitet worden ist:

Für ein Tablet bereits gute Ergebnisse, auch wenn das nachbearbeitete Bild etwas unrealistisch wirkt.

Den zweiten Versuch habe ich mit GIMP probiert. Sieht schon besser aus:

Subsurface

Subsurface ist ein OpenSource Tool zum Anzeigen von Tauchgängen. Es ist verfügbar für Linux, Windows und Mac OS.

Für meinen Suunto Vyper habe ich bisher immer den Suunto Dive Manager verwendet, allerdings wird dieser seit längerem nicht mehr weiter entwickelt oder man muss sich bei Movescount.com anmelden. Beides nicht die optimalen Voraussetzungen, wenn das kurze Anschauen der Tauchgänge das Ziel ist.

Bisher hatte ich mit dem Suunto Dive Manager die Erfahrung gemacht, dass das Installieren und Laden immer ein Tick zu lange gedauert hat. Anders verhält es sich bei Subsurface. Heruntergeladen, installiert und über „Log -> Von Tauchcomputer laden…“ konnte ich die letzten 50 Tauchgänge importieren. Dauerte nicht einmal 15 Minuten.

Bisher bin ich begeistert von Subsurface. Einfach, schnell und es zeigt das an, was mein Suunto Vyper an Daten speichert.

Als Beispiel mal ein Tauchgang vom Chumphon Pinnacle in der Nähe von Koh Tao, Thailand.

Das war der zweite Tauchgang an dem Tag und da sind wir ganz kurz in die Deko gekommen (4min auf 3m). Außerdem war mein Finimeter defekt (Leihausrüstung) und ist bei 140bar stehen geblieben bzw. bei 40bar, wenn das Ventil der Flasche zu war. Gut, dass ich in der Gruppe der mit dem wenigsten Luftverbrauch war (außer dem Guide, die atmen nie Unterwasser).

Demnächst kommen hier noch paar Bilder aus Thailand, die mit der GoPro gemacht worden sind.

Vorbereitungen für Reise nach Thailand

Für meine bald anstehende Reise nach Koh Tao, Thailand, habe ich mir überlegt statt einem schweren Notebook lieber nur das Nexus 7 mitzunehmen. Bestärkt kam diese Entscheidung dadurch, dass ich mehr als eine Woche wegen einem Defekt ohne Notebook war und mich mehr an den Touchscreen gewohnt habe.

Als Anforderungen sollte das Nexus 7 nicht nur Mails lesen und surfen können (WLAN vorausgesetzt), sondern auch Bilder/Videos von meiner GoPro HD Hero2 anzeigen und ggf. in die Cloud schieben können.

Von Haus aus fehlt dem Nexus 7 ein SD-Karten Slot. Allerdings gibt es eine preiswerte Möglichkeit.  Mit einem OTG-Kabel und dem Transcend P5 Kartenleser ist bereits alles an Hardware vorhanden, was gebraucht wird. Zusätzlich muss auf dem Nexus 7 noch die kostenpflichte Nexus Media Importer App installiert werden. Mit dieser Kombination sollte es eigentlich problemlos möglich sein auf externe Geräte, wie z.B. einem Kartenleser zu zugreifen.

Leider hat das nicht auf Anhieb funktioniert und statt der gewünschten Konnektivität gab es nur die Meldung: „Waiting for Device“. Die Lösung dazu war ganz einfach. in die Nexus Media Impoter App unter „Preferences -> Connection Delay“ musste der Wert von 1500 auf 1000 runtergesetzt werden.  Danach konnte die App ohne Probleme auf den Inhalt der SD Karte zugreifen und Bilder/Videos kopieren.

Somit bin ich für die Reise vorbereitet und kann den Urlaub entspannt genießen.

Einige von den Bildern werden auch sicherlich hier landen.