Raspbian auf Raspberry Pi ohne Monitor und mit WLAN einrichten

Vor kurzem kaufte ich mir ein Raspberry Pi, den ich als sparsamen Backupserver verwenden. Auf dem Raspberry Pi wurde Raspbian installiert. Dazu wurde das Raspbian „Wheezy“ Image, wie in der Anleitung auf www.raspberrypi.org/downloads beschrieben, per dd auf die SanDisk SD Karte kopiert. (Unter dem Link gibt es auch eine Anleitung für Windows).

Zu dem Zeitpunkt hatte ich kein HDMI Kabel , weswegen die Konfiguration des WLAN Adapters vor dem ersten Boot von Raspbian gemacht werden musste. (Per bestehendem Linux oder einer Live Linux CD, z.B. Knoppix).

Dazu wird die wpa_supplicant.conf in einem Terminal angepasst:

sudo vim <mountpoint SD Karte>/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

Die wpa_supplicant.conf sollte nach dem Editieren wie folgt aussehen:

ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1

network={
ssid=“SSID
scan_ssid=1
psk=“PASSWORT
proto=RSN
key_mgmt=WPA-PSK
pairwise=CCMP
auth_alg=OPEN
}

Nach der Konfiguration erfolgt der erste Boot und eingeloggt wird mittels SSH. (User: pi / password: raspberry)

ssh pi@192.168.x.y

Die IP Adresse für den SSH Login wird über das Router Menü bzw. über einen Port Scan des eigenen IP Bereiches (tcp/22) herausgefunden.

sudo nmap -p 22 192.168.x.0/24

Als nächsten Schritt muss raspbian noch konfiguriert werden. Der Befehl dafür lautet:

sudo raspi-config

Nach dem Schritt ist das System voll funktionsfähig und weitere Software kann installiert werden.

picoPSU HP N40L Netzteil Mod

Meine bisherige Erfahrung mit der picoPSU-160-XT lässt sich in zwei Worte fassen: absolute Begeisterung.

Nicht nur ist die picoPSU-160-XT in meinem HP N40L lautlos, sondern zusätzlich hat sich die Leistungsaufnahme mit dem 120W Netzteil reduziert; von etwa 21 Watt auf jetzt 15 Watt.

Allerdings war mir die bisherige Lösung mit der Akasa AK-CB24-24-EXT Netzteilverlängerung und Kabelbinder zu unsicher und unschön.

Deswegen habe ich mich zu folgendem entschlossen:

picoPSU-modded-hp-n40l-netzteilDen Inhalt des HP N40L Netzteils habe ich ausgebaut und stattdessen die picoPSU-160-XT rein transplantiert und mit Kabelbindern fixiert. Die einzige Netzteilverlängerung, die ich dafür gefunden habe, stammt aus der Cubitek Cobra Serie (50cm). Alle anderen sind zu kurz.

Damit das Cubitek ATX Verlängerungskabel in den HP N40L passt und sich verlegen lässt, musste ich die beiden Stränge nochmal auftrennen.

picoPSU-im-HP-n40lNach dem Wiedereinbau des Motherboards und der Verlegung der Kabel, sieht es bei mir nun wie folgt aus:

picoPSU-im-HP-n40l-2Alles wieder sauber verlegt, der CPU Kühler wird nicht mehr blockiert und der HP N40L ist kaum hörbar. Es wäre möglich die HP N40L gleich neben ein Bett zu stellen und es würde einem nicht vor dem Einschlafen hindern.

HP N40L Microserver Netzteil durch picoPSU-160-XT ersetzen

HP hat einen SOHO Microserver im Sortiment, der sparsam ist, und 4 HDD Schächte anbietet. Eine gute Ausgangsbasis für ein DIY NAS. Den HP Microserver gibt es in drei Grundkonfigurationen, wo der Hauptunterschied die eingebaute CPU von AMD ist:

  • HP N36L mit AMD Athlon II Neo N36L und 2x 1.3 GHz
  • HP N40L mit AMD Turion II Neo N40L und 2x 1.5GHz
  • HP N54L mit AMD Turion II Neo N54L und 2x 2.2GHz

Alle drei Varianten gibt es in verschiedene RAM und Festplatten Konfigurationen zu kaufen.

Ich habe mich damals für einen HP N40L entschieden, was ich bisher nur in einem Punkt bereut habe – der Lautstärke der Lüfter.

Es sind insgesamt zwei Lüfter verbaut. Ein 120mm großer Lüfter zum Kühlen des Mainboards, der passiven CPU Kühlung und der Festplatten und zusätzlich ein lauter und nerviger 40mm Netzteil-Lüfter.

Um den Geräuschpegel etwas entgegen zu wirken, wurde das 150W Netzteil durch ein picoPSU-160-XT und einem 120W Netzteil ersetzt.

Auf dem Bild ist es schwer erkennbar, aber die picoPSU-160-XT passt nicht auf das Mainboard. Es ist etwa 3mm zu hoch und stößt gegen die Unterkante des Festplattenkäfigs. Die rettende Lösung ist das verwenden eines Verlängerungskabels für den 24pin ATX Stromanschluss (z.B. Cubitek Cobra 24-polig ATX Verlängerung 50cm).

Dadurch wird die Konstruktion etwas gewagt. Die picoPSU-160-XT befindet sich oben links, wo vorher das Netzteil war und ist mit Kabelbindern gegen ungewollte Bewegungen gesichert.

Zusätzlich zur Netzteilverlängerung wird eine Y-Molex Splitter (z.B. 4-Pin Molex Y-Splitter doppelt) benötigt, weil die picoPSU nur einen Molex Anschluss hat und vier für die Festplatten benötigt werden. Einfachhalthalber habe ich mir einen Y-Splitter geholt, der bereits aus einem Molex Anschluss vier macht.

Um den Austausch der Lüfter komplett zu machen, wurde der 120mm Lüfter durch ein Noiseblocker Multiframe MF12-P Lüfter ersetzt. Der Lüfteranschluss beim HP N40L ist nicht standardkonform und muss noch verändert werden. Dazu habe ich eine kleine Nadel verwendet und die Pins aus dem PWM Anschluss rauszuhebeln und in der richtigen Reihenfolge zu legen.

Unterwasserbilder nachbearbeiten, nächster Versuch

Wie schon vorher geschrieben, war ich vor kurzem in Thailand und habe nicht nur die netten Leute und die schöne Landschaft genossen, sondern auch Unterwasser Spaß gehabt und einige Fotos mit der GoPro HD Hero 2 gemacht.

Nach etwas suchen im Internet bin ich auf ein Tutorial von Sam Gleske gestoßen. Anschaulich wird gezeigt, wie mit Gimp Unterwasser-Fotos nachbearbeitet werden können. Dem Tutorial sollte noch hinzugefügt werden, dass Gimp unter anderen auch über einen automatischen Weißabgleich verfügt, der in der deutschen Version unter „Farben -> Automatisch -> Weißabgleich“ zu finden ist (Gimp Version 2.8.2).

Der automatische Weißabgleich liefert bereits gute Ergebnisse, weswegen ich diesen immer als erstes ausführe, bevor ich den weiteren Schritten im Tutorial folge.

Hier mal ein Beispiel eines nachbearbeiteten Fotos:

 

Unterwasserbilder nachbearbeiten

Während meiner Reise in Thailand entstanden viele Unterwasserfotos mit meiner GoPro HD Hero 2. Leider hat das Unterwassergehäuse keinen roten Filter und weil das meine ersten Gehversuche sind, habe ich auch nicht daran gedacht.

Dadurch haben alle Bilder einen Blau- und Grünstich, der durch Nachbearbeitung entfernt werden kann. Theoretisch. Meine ersten Erfahrungen mit damit sind nicht gerade berauschend.

Hier mal ein Bild, was mit der Nexus 7 Gallery App bearbeitet worden ist:

Für ein Tablet bereits gute Ergebnisse, auch wenn das nachbearbeitete Bild etwas unrealistisch wirkt.

Den zweiten Versuch habe ich mit GIMP probiert. Sieht schon besser aus:

Subsurface

Subsurface ist ein OpenSource Tool zum Anzeigen von Tauchgängen. Es ist verfügbar für Linux, Windows und Mac OS.

Für meinen Suunto Vyper habe ich bisher immer den Suunto Dive Manager verwendet, allerdings wird dieser seit längerem nicht mehr weiter entwickelt oder man muss sich bei Movescount.com anmelden. Beides nicht die optimalen Voraussetzungen, wenn das kurze Anschauen der Tauchgänge das Ziel ist.

Bisher hatte ich mit dem Suunto Dive Manager die Erfahrung gemacht, dass das Installieren und Laden immer ein Tick zu lange gedauert hat. Anders verhält es sich bei Subsurface. Heruntergeladen, installiert und über „Log -> Von Tauchcomputer laden…“ konnte ich die letzten 50 Tauchgänge importieren. Dauerte nicht einmal 15 Minuten.

Bisher bin ich begeistert von Subsurface. Einfach, schnell und es zeigt das an, was mein Suunto Vyper an Daten speichert.

Als Beispiel mal ein Tauchgang vom Chumphon Pinnacle in der Nähe von Koh Tao, Thailand.

Das war der zweite Tauchgang an dem Tag und da sind wir ganz kurz in die Deko gekommen (4min auf 3m). Außerdem war mein Finimeter defekt (Leihausrüstung) und ist bei 140bar stehen geblieben bzw. bei 40bar, wenn das Ventil der Flasche zu war. Gut, dass ich in der Gruppe der mit dem wenigsten Luftverbrauch war (außer dem Guide, die atmen nie Unterwasser).

Demnächst kommen hier noch paar Bilder aus Thailand, die mit der GoPro gemacht worden sind.

Vorbereitungen für Reise nach Thailand

Für meine bald anstehende Reise nach Koh Tao, Thailand, habe ich mir überlegt statt einem schweren Notebook lieber nur das Nexus 7 mitzunehmen. Bestärkt kam diese Entscheidung dadurch, dass ich mehr als eine Woche wegen einem Defekt ohne Notebook war und mich mehr an den Touchscreen gewohnt habe.

Als Anforderungen sollte das Nexus 7 nicht nur Mails lesen und surfen können (WLAN vorausgesetzt), sondern auch Bilder/Videos von meiner GoPro HD Hero2 anzeigen und ggf. in die Cloud schieben können.

Von Haus aus fehlt dem Nexus 7 ein SD-Karten Slot. Allerdings gibt es eine preiswerte Möglichkeit.  Mit einem OTG-Kabel und dem Transcend P5 Kartenleser ist bereits alles an Hardware vorhanden, was gebraucht wird. Zusätzlich muss auf dem Nexus 7 noch die kostenpflichte Nexus Media Importer App installiert werden. Mit dieser Kombination sollte es eigentlich problemlos möglich sein auf externe Geräte, wie z.B. einem Kartenleser zu zugreifen.

Leider hat das nicht auf Anhieb funktioniert und statt der gewünschten Konnektivität gab es nur die Meldung: „Waiting for Device“. Die Lösung dazu war ganz einfach. in die Nexus Media Impoter App unter „Preferences -> Connection Delay“ musste der Wert von 1500 auf 1000 runtergesetzt werden.  Danach konnte die App ohne Probleme auf den Inhalt der SD Karte zugreifen und Bilder/Videos kopieren.

Somit bin ich für die Reise vorbereitet und kann den Urlaub entspannt genießen.

Einige von den Bildern werden auch sicherlich hier landen.

DIR-505 Firmware 1.05

Es scheint so, als würde D-Link für den DIR-505 in einigermaßen regelmäßigen Abständen (am Ende des Monats) eine neue Firmware rausbringen.

Zurzeit aktuell und seit knapp vier Tagen verfügbar ist die Version 1.05, die nur die Kompatibilität mit iOS 6 verbessert. Weil ich kein Apple Produkte mein Eigen nenne, kann ich nichts dazu sagen.

Außer – diesmal gibt es noch keinen Link auf der deutschen D-Link Seite und mit dem aktuellen Firefox (und diversen Plugins) funktioniert der Download auf der D-Link US Support Seite nicht. Diesmal geht es aber über „Maintenance -> Firmware“.

DIR-505 neue Firmware

Nach gut drei Wochen wurde bei D-Link das Support Ticket wegen dem kurzen TCP Timeout geschlossen (siehe DIR-505 Probleme).

Die Firmware wird leider nicht als „neu“  auf der Maintenance Seite vom DIR-505 erkannt, so dass man diese manuell herunterladen muss.

Nach der Installation der neuen Firmware und eines Reboots des Routers, war das erhoffte Ergebnis vorhanden. Der TCP Timeout war nicht mehr bei 2 Minuten, sondern bei einigen Connections erst bei knapp 8000 Sekunden (~130 Minuten). Damit funktioniert auch Push Mail einwandfrei und Youtube macht auch keine Probleme mehr.

Damit bin ich rundum glücklich mit meinem DIR-505.

Hier noch die Zusammenfassung des Changelogs:

Neben der Leerlaufzeit der NAT Sessions, wodurch Push Mails nicht 
funktioniert, wurden ein paar weitere "Kleinigkeiten" geändert.

So besitzt der DIR-505 nun im Repeater Modus einen DHCP Server und 
hat die IP 192.168.0.1, so lange er nicht mit einem "Root-WLAN" 
Verbunden ist. So kann ein WLAN Client (Rechner) besser auf den 
DIR-505 verbunden werden, um den Repeater Modus einzurichten.

Sobald der DIR-505 dann auf das Root-WLAN verbunden ist, schaltet er
seinen DHCP Server aus und entfernt seine 192.168.0.1, um eine IP 
vom im Root-WLAN befindlichen DHCP zu beziehen.

So kann es zu keinen IP und DHCP Konflikt kommen, also zwei mal eine
192.168.0.1 oder zwei DHCP Server im Netzwerk, wie es bei der 
Firmware 1.03 (und älter) noch war.

Eigentlich war ich von der Marke D-Link noch nicht wirklich überzeugt, aber die Mühe und Engagement des Supports hat mich wirklich überzeugt auch in Zukunft D-Link Produkte in die engere Wahl zu nehmen.